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 01.01.2011

Biertyp - Details

Name
Oktoberfest / Märzen
Typ
untergärig
Kategorie
Bernsteinfarbenes Lager
Style Code
BJCP 3B
Stammwürze
12.5 - 14.3 °P (1,050 - 1,057 SG)
Restextrakt
3 - 4 °P (1,012 - 1,016 SG)
Bittere
20 - 28 IBU
Farbe
17 - 36 EBC (7 - 14 SRM)
Alkohol
4.8 - 5.7 %vol
Karbonisierung
-
Gesamteindruck
Mild, rein und ziemlich schwer, sehr malzig. Das ist einer der klassischen malzigen Sorten mit einer Malzigkeit, die oft als weich, komplex und elegant, aber niemals als widerlich beschrieben wird.
Aussehen
Dunkelgoldene bis tief orangerote Farbe. Glanzfein mit festem, kremfarbenem Schaum.
Geruch
Reiches Aroma deutscher Malze (Wiener und/oder Münchner Malz). Leichte bis mittlere Röstaromen sind oft vorhanden. Klares Lageraroma ohne fruchtige Ester oder Diacethyl. Kein Hopfenaroma. Karamelgeschmack ist unpassend.
Mundgefühl
Mittlerer Körper mit einer cremigen Textur und mittlerer Karbonisierung. Voll ausgegoren ohne süßlichen Abgang.
Geschmack
Im Antrunk malzige Süße, aber der Abgang ist relativ trocken. Ausgeprägte und komplexe Malzigkeit, oft mit einem röstigen Ton. Die Hopfenbittere ist moderat, und der Hopfengeschmack ist gering bis nicht vorhanden. Das Gleichgewicht geht eher in die malzige Richtung, obwohl der Abgang nicht süß ist. Reiner Lagercharakter ohne Diacethyl und fruchtige Ester.
Zutaten
Die Schüttung variiert, obwohl deutsches Wiener Malz oft der Hauptbestandteil ist, zusammen mit etwas Münchner, Pilsener und möglicherweise etwas Karamellmalz. Das gesamte Malz sollte aus bester zweireihiger Braugerste erzeugt sein.
Europäische Hopfensorten, besonders die hochfeinen Sorten, sind am authentischsten. Leicht alkalisches Wasser mit hohem Kalkgehalt ist gut geeignet. Ein Dekoktionsmaischverfahren hilft bei der Ausprägung des Malzprofils.
Geschichte
Das Original ist Gabriel Sedlmayr zu verdanken, basierend auf einer Adaption des Wiener Typs, der von Anton Dreher um 1840 entwickelt wurde, kurz nachdem zum ersten Mal untergärige Hefe isoliert wurde. Es wird typischerweise im Frühling als Zeichen des Endes der traditionellen Brausaison gebraut und während der warmen Sommermonate in kalten Höhlen oder Kellern gelagert. Ausgeschenkt wird es im Herbst während der traditionellen Bierfeste.
Beispiele
Paulaner Oktoberfest, Ayinger Oktoberfest-Märzen, Hacker-Pschorr Original Oktoberfest, Hofbräu Oktoberfest, Victory Festbier, Great Lakes Oktoberfest, Spaten Oktoberfest, Capital Oktoberfest, Gordon Biersch Märzen, Goose Island Oktoberfest, Samuel Adams Oktoberfest (etwas unüblich wegen des Hopfenstopfens)
Kommentar
Einheimische deutsche Sorten sind meist goldfarben, wie ein starkes Pils oder Helles. Deutsche Exportversionen haben typischerweise eine rötlich-braune Farbe und einen spürbaren röstigen Malzcharakter. Die Deutsche Biersteuer limitiert die Stammwürze eines Vollbiers auf 14°P, während Amerikanische Versionen stärker sein können. Festbiere werden zu besonderen Gelegenheiten gebraut und sind meist stärker als die Alltagsvarianten.
Notizen
 
Speisen
Brotzeit, Gebratener Fisch, Gegrillter Fisch, Fleischgerichte, Bratengerichte, Schweinebraten, Hackbraten, Haxen, Gekochter Schinken, Steak, Grillfleisch, Wild, Zwiebelkuchen, Brathähnchen, Gefülltes Geflügel, Kapaun, Putenbraten, Geschmortes Geflügel, Leichte Geflügelgerichte, Hühnerfrikassee, Perlhuhn, Stubenküken, Truthahn, Salsa, Sauerkraut, Scharfe Tomatensaucen, Hartkäse, Käsefondue, Kräftiger Käse, Rillettes von Ente oder Gans, Enchiladas, Nachos, Suppen und Eintöpfe, Croque monsieur, Wurst, Aufschnitt

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