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 01.01.2011

Biertyp - Details

Name
Mild
Typ
obergärig
Kategorie
Braunes Englisches Ale
Style Code
BJCP 11A
Stammwürze
7.5 - 9.5 °P (1,030 - 1,038 SG)
Restextrakt
2 - 3.2 °P (1,008 - 1,013 SG)
Bittere
10 - 25 IBU
Farbe
31 - 65 EBC (12 - 25 SRM)
Alkohol
2.8 - 4.5 %vol
Karbonisierung
-
Gesamteindruck
Ein leichtes, Malz-akzentuiertes Bier das zum Trinken in Mengen einlädt. Erfrischend, ziemlich geschmackvoll. Einige Versionen können wie leichtere braune Porter erscheinen.
Aussehen
Kupferne bis Dunkelbraune oder Mahagoni-Farbe. Wenige hellere Beispiele (mittleres Bernstein bis Hellbraun) existieren. Generell klar, obwohl es traditionell ungefiltert ist. Geringe bis mäßige weißliche Krone. Die Haltbarkein kann wegen der geringen Karbonisierung, den benutzten Zusätzen und der geringen Stammwürze schlecht sein.
Geruch
Wenig bis moderates Malzaroma, möglicherweise mit etwas Fruchtigkeit. Die Malzigkeit kann sehr varieren und Karamell-, Gertreide-, Toast-, Nuss-, Schokoladen- und leicht röstige Aromen aufweisen. Wenig bis keine Hopfennase. Sehr wenig bis kein Diacethyl.
Mundgefühl
Leichter bis mittlerer Körper. Generell geringe bis mittel-geringe Karbonisierung. Versionen mit Röstmalzen können leicht adstringierend sein. Süßere Versionen können durch den Restextrakt ein scheinbar volleres Mundgefühl haben.
Geschmack
Generell ein malziges Bier, obwohl es sehr verschiedene von Malz und Hefe verursachte Geschmacksnuancen haben kann (z.B. malzig, süß, karamell, Toffee, Toast, nussig, Schokolade, Kaffee, röstig, weinig, fruchtig, Lakritz, Melasse, Pflaume, Rosine). Kann einen süßlichen oder trockenen Abgang haben. Versionen mit dunkleren Malzen haben einen trockenen, röstigen Abgang. Wenig bis moderate Bittere, nur genug um etwas Gegengewicht zum Malz zu bieten, aber nicht genug, um es zu überdecken. Fruchtester moderat bis nicht vorhanden. Diacethyl und Hopfengeschmack wenig bis nicht vorhanden.
Zutaten
Helle Englische Grundmalze (oft mit vielen Dextrinen), Karamell- und dunklere Malze sollten in der Schütting enthalten sein. Es kann Zucker zugesetzt werden. Englische Hopfensorten wären am passendsten, obwohl ihre Eigenschaften kaum hervortreten können. Charaktervolle Englische Ale-Hefe.
Geschichte
Kann sich als eines der Elemente von frühen Porters entwickelt haben. In der modernen Sprache weist der Begroff "mild" auf relativ geringe Hopfenbittere hin (z.B. weniger hopfig als Pale Ale und nicht so stark). Ursprünglich kann die "Milde" auf die Tasache hingewiesen haben, dass das Bier jung war und noch nicht die moderate Säure älterer Sude hatte. Ziemlich selten in England; gute Versionen kann man in den Midlands und um Birmingham finden.
Beispiele
Moorhouse Black Cat, Gale's Festival Mild, Theakston Traditional Mild, Highgate Mild, Sainsbury Mild, Brain's Dark, Banks's Mild, Coach House Gunpowder Strong Mild, Woodforde's Mardler's Mild, Greene King XX Mild, Motor City Brewing Ghettoblaster
Kommentar
Die meisten sind leichte Biere mit 3,1 bis 3,8% Alkohol, obwohl einige Versionen für den Export, Festivals, aus saisonalen Gründen oder für spezielle Anlässe stärker gebraut sein können (4%+). Generell aus dem drucklosen Fass gezapft; die leichten Versionen sind in Flaschen nur wenig haltbar. Es existiert viel Raum für Interpretationen.
Notizen
 
Speisen
 

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