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 01.01.2011

Biertyp - Details

Name
Scottish Heavy 70/-
Typ
obergärig
Kategorie
Schottisches und Irisches Ale
Style Code
BJCP 9B
Stammwürze
8.7 - 10 °P (1,035 - 1,040 SG)
Restextrakt
2.5 - 3.7 °P (1,010 - 1,015 SG)
Bittere
10 - 25 IBU
Farbe
23 - 44 EBC (9 - 17 SRM)
Alkohol
3.2 - 3.9 %vol
Karbonisierung
-
Gesamteindruck
Reintönig malzig mit einem trockenen Abgang, vielleicht etwas Ester und möglicherweise ein klein wenig torfige Erdigkeit (Rauch). Die meisten Biere sind im Abgang im Vergleich mit ihrem realtiv sßen Körper ziemlich trocken und damit anders ausbalanciert als schottische Starkbiere.
Aussehen
Tiefe Bernstein- bis dunkle Kupferfarbe. Normalerweise durch lange, kühle Gärung sehr klar. Geringe bis mäßige, kremige weißliche bis hell-bräunliche Schaumkrone.
Geruch
Geringe bis mittlere malzige Süße, manchmal mit Spuren einer geringen bis mäßigen Karamellisierung beim Kochen. Einige Beispiele haben etwas Hopfenaroma, leichte Fruchtigkeit, etwas Diacethyl und/oder wenig bis mäßiges Torfaroma (alles optional). Das Torfaroma wird manchmal als erdig, rauchig oder ganz leicht röstig empfunden.
Mundgefühl
Mittelleichter bis leichter Körper. Geringe bis mäßige Karbonisierung. Manchmal etwas Kremig, aber meeist ziemlich trocken durch den Einsatz von Röstgerste.
Geschmack
Malz ist der bestimmende Geschmack, der aber nicht allzu stark ist. Die anfängliche malzige Süße wird normalerweise von einer geringen bis mäßgen Karamellisierung beim Kochen unterstützt und manchmal von einer geringen Diacethyl-Komponente begleitet. Fruchtester können mäßig bis nicht vorhanden sein. Die Hopfenbittere ist gering bis mäßig, aber der Geschmack ist immer in Richtung Malz ausgewogen (wenn auch nicht zu stark). Der Hopfengeschmack ist gering bis nicht vorhanden. Ein geringer bis mäßiger Torfton ist möglich und kann als erdig oder rauchig empfunden werden. Der generell getreidig-trockene Abgang wird durch geringen Mengen unvermälzter Röstgerste erzeugt.
Zutaten
Schottisches oder Englisches helles Grundmalz. Geringe Mengen Röstgerste bringen Farbe und Geschmack und einen trockenen, leicht röstigen Abgang. Englische Hopfensorten. Reintönige, relativ niedrig vergärende obergärige Hefe. Einige kommerzielle Brauer setzen etwas Karamell-, Amber- oder Weizenmalz und Zusätze wie Zucker zu. Der optionale torfige, erdige und/oder rauchige Charakter kommt eher von der traditionellen Hefe, dem örtlichen Malz und Wasser als vom Einsatz von Rauchmalz.
Geschichte
Traditionelles schottisches Session Bier, das die Eigenschaften der einheimischen Zutaten (Wasser, Malz) zeigt. Da der Hopfen importiert werden muus, mit weniger Hopfen als seine englischen Gegenstücke. Traditionell wird in schottischen Brauereien eine ine lange, kühle Gärung durchgeführt.
Beispiele
Caledonian 70/- (Caledonian Amber Ale in the US), Belhaven 70/-, Orkney Raven Ale, Maclay 70/-, Tennents Special, Broughton Greenmantle Ale
Kommentar
Die Balance zwischen Malz und Hopfen geht gering bis mäßig in Richtung Malz. Wenn vorhanden, kommt der Karamellgeschmack vom Kochen und nicht vom Karamellmalz (und wird manchmal mit Diacethyl verwechselt). Obwohl ungewöhnlich, wird jeglicher Torfcharakter von der Hefe und vom Wasser verursacht und nicht von der Benutzung torfgeräucherten Malzes. Mit der Nutzung von torfgeräuchertem Malz zur Nachahmung des torfigen Charakters sollte man sehr vorsichtig sein; zu rauchige Biere sollten eher in die Rauchbier-Kategorie (22B) eingereicht werden als hier.
Notizen
 
Speisen
Nierchen, Ochsenschwanz, Osso Buco, Pilzgerichte
Rezepte

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