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 01.01.2011

Biertyp - Details

Name
Imperial IPA
Typ
obergärig
Kategorie
India Pale Ale (IPA)
Style Code
BJCP 14C
Stammwürze
17.5 - 22.5 °P (1,070 - 1,090 SG)
Restextrakt
2.5 - 5 °P (1,010 - 1,020 SG)
Bittere
60 - 120 IBU
Farbe
20 - 39 EBC (8 - 15 SRM)
Alkohol
7.5 - 10 %vol
Karbonisierung
-
Gesamteindruck
Intensiv hopfiges, sehr starkes helles Ale ohne die große Malzigkeit eines amerikanischen Barley Wine. Stark gehopft, aber rein, ohne Schärfe mit einer Verbeugung vor historischen IPAs. Trinkbarkeit ist eine wichtige Eigenschaft; es sollte kein extra starkes, nur in kleinen Schlucken genießbares Bier sein. Es sollte auch nicht so viel Restsüße oder schweren Malzcharakter haben.
Aussehen
Die Farbe reicht von Gold über Bernstein bis zu rötlichem Kupfer; einige Versionen können einen Stich ins Orange haben. Es sollte klar sein, wobei ungefilterte, trocken gehopfte Versionen etwas trüb sein können. Eine schöne, stabile Schaumkrone mit weißlicher Farbe sollte vorhanden sein.
Geruch
Ein präsenter bis intensiver Hopfengeruch der von Amerikanischen, Englischen und/oder Hochfeinen Hopfensorten stammt (obwohl ein leichter Citrus-Charakter fast immer vorhanden ist). Die meisten Versionen sind trocken gehopft und können zusätzlich ein harziges oder grasiges Aroma haben, obwohl das nicht absolut nötig ist. Etwas reine, malzige Süße kann im Hintergrund vorhanden sein. Fruchtigkeit, entweder von Ester oder Hopfen, kann ebenso in manchen Versionen gefunden werden, obwohl eine neutraler Gärungscharakter typisch ist. Etwas Alkohol kann üblicherweise festgestellt werden, aber er sollte keinen scharfen Charakter haben.
Mundgefühl
Weicher, mittelleichter bis leichter Körper. Keine adstringierende, vom Hopfen stammende Kratzigkeit, obwohl zusammen mit der moderaten bis mittelhohen Karbonisierung ein insgesamt trockener Eindruck im Beisein malziger Süße entstehen kann. Lieblich wärmender Alkohol.
Geschmack
Der Hopfengeschmack ist stark und komplex und kann den Einsatz von Amerikanischen, Englischen und/oder hochfeinen Hopfensorten zeigen. Hohe bis absurd hohe Hopfenbitterkeit, obwohl das kräftige Malz-Rückgrat in der Regel den starken Hopfencharakter unterstützen und ausgleichen wird. Der Malzgeschmack sollte niedrig bis mittel und in der Regel sauber und malzig sein, obwohl etwas Karamell- oder Röstgeschmack akzeptabel ist. Kein Diacetyl. Leichte Fruchtigkeit ist akzeptabel, aber nicht erforderlich. Eine lange, anhaltende Bitterkeit ist in der Regel im Nachtrunk vorhanden, sollte aber nicht kratzig sein. Halbtrockener bis trockener Abgang. Ein sauberer, weicher Alkoholgeschmack ist in der Regel vorhanden. Eiche ist diesem Stil unangemessen. Kann etwas schweflig sein, aber die meisten Beispiele zeigen nicht diesen Charakter.
Zutaten
Pale Ale Malz (gut modifiziert und geeignet für ein einstufiges Infusions-Maischverfahren); kann eine komplexe Mischung von Hopfensorten vertragen (Englische, Amerikanische, Hochfeine). Amerkianische Hefe mit einem reinen oder leicht fruchtigen Profil. Generell aus 100% Malz, aber bei niedriger Temperatur für hohe Vergärbarkeit gemaischt. Die Wassereigenschaften können unterschiedlich sein, von weich bis moderat sulfatreich.
Geschichte
Eine moderne Amerikanische Erfindung, die den Trend der Amerikanischen Kleinbrauer zeigt, die Möglichkeiten auszuloten und den Wunsch der Hopfenliebhaber nach immer intensiveren Produkten zu erfüllen. Das Adjektiv "Imperial" ist optional und bedeutet einfach eine stärkere Version eines IPA; "Doppel", "Extra", "Extrem" oder ähnliche Adjektive wären genau so treffend.
Beispiele
Russian River Pliny the Elder, Three Floyd's Dreadnaught, Avery Majaraja, Bell's Hop Slam, Stone Ruination IPA, Great Divide Hercules Double IPA, Surly Furious, Rogue I2PA, Moylan's Hopsickle Imperial India Pale Ale, Stoudt's Double IPA, Dogfish Head 90-minute IPA, Victory Hop Wallop
Kommentar
Stärker als Englisches oder Amerikanisches IPA sowohl im Alkoholgehalt als auch bei der Hopfung (Bittere und Aroma). Weniger malzig, weniger Körper und eine insgesamt größere Hopfenintensität als ein amerikanischer Barley Wine. Typischerweise nicht soviel Stammwürze und Alkohol wie ein Barley Wine, weil hoher Alkoholgehalt und Malzigkeit die Trinkbarkeit tendenziell verringern. Ein Schaufenster für den Hopfen.
Notizen
 
Speisen
Gebratenes Fleisch, Grillfleisch, Kräftiger Käse, Cheddar, Deftige Suppen

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